Ratgeber

KI-Porno: was legal ist und welche Dienste es gibt

KI-Porno sind Bilder, Clips und Chats, die eine KI aus deiner Beschreibung erzeugt. Mit frei erfundenen, erwachsenen Figuren ist das in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Erwachsene erlaubt, strafbar ist alles, was Minderjährige zeigt. Wer sexuelle Bilder echter Menschen ohne Einwilligung verbreitet, verletzt deren Rechte und kann sich strafbar machen.

Redaktion kiporn-sex.de Stand: Oktober 2026 So prüfen wir Enthält Werbelinks
Schritt für Schritt

Wie KI-Porno-Generatoren funktionieren

  1. Du beschreibst deine Fantasie

    Am Anfang steht ein kurzer Text, der Prompt: Aussehen, Outfit, Ort, Stimmung, Pose. Bei Chat-Diensten wie Candy.ai gestaltest du statt einer Szene eine ganze Figur: Aussehen und Charakter wählst du selbst.
  2. Die KI erfindet eine Figur

    Das Modell setzt aus gelernten Mustern ein neues Bild zusammen. Beschreibst du eine erfundene Figur, gibt es die Person darauf nicht, sie entsteht in diesem Moment zum ersten Mal. Genau das unterscheidet KI-Porno mit fiktiven Figuren von Deepfakes, bei denen ein echtes Gesicht verwendet wird.
  3. Du wählst Bild, Clip oder Chat

    Aus dem Bild wird auf Wunsch ein bewegter Clip. Laut Anbieter dauert ein Clip bei GeneratePorn.ai 5 oder 7 Sekunden, bei Xotic bis 30 Sekunden, bei ourdream.ai und Swipey bis 60 Sekunden. In Chat-Diensten schreibt, spricht oder schickt dir die Figur Fotos mitten im Gespräch.
  4. Du zahlst mit Coins oder Abo

    Jedes Bild und jeder Clip kostet Rechenzeit. Manche Dienste rechnen in Coins ab, die du einmal kaufst, andere mit einem Monats- oder Jahresabo. Bei vielen kannst du vorher gratis reinschauen. Die Einstiegspreise stehen weiter unten in der Tabelle, die Gratis-Stufen im Abschnitt „KI-Pornos selbst erstellen“.

Was ist KI-Porno?

KI-Porno ist erotisches Material, das nicht vor einer Kamera entsteht, sondern in einem KI-Modell. Du gibst vor, was du sehen willst, und die KI baut daraus ein Bild, ein Fotoset, einen kurzen Clip oder eine Figur, die mit dir chattet. Niemand steht dafür vor der Kamera, und die Figur auf dem Bild existiert nur in diesem einen Ergebnis.

Das macht den Reiz aus: Du musst nicht mehr suchen, bis du deinen Typ findest. Haarfarbe, Figur, Outfit, Ort, Licht und Stimmung legst du selbst fest, und wenn dir etwas nicht gefällt, änderst du ein Wort und bekommst eine neue Version. Statt durch Tausende Videos zu scrollen, entsteht die Szene genau so, wie du sie dir vorstellst.

Im Netz begegnen dir heute drei Arten von Diensten:

  • Generatoren für Bilder und Clips: Du beschreibst eine Szene und bekommst Bilder oder kurze Videos. GeneratePorn.ai erstellt laut Anbieter Fotosets mit 9 Bildern, Clips mit 5 oder 7 Sekunden und sogar kleine Filme mit 6 Szenen.
  • KI-Sexchats: Eine Figur schreibt mit dir, flirtet, wird deutlich, wenn du es willst, und schickt Bilder oder Sprachnachrichten. Mehr dazu im KI-Sexchat-Vergleich.
  • KI-Freundinnen: Du gestaltest eine Begleiterin, die sich an eure Gespräche erinnert und sich mit Fotos, Stimme oder Video meldet. Die Auswahl steht bei der KI-Freundin.

Viele Dienste mischen alle drei. Bei ourdream.ai chattest du laut Anbieter unbegrenzt im Abo, erzeugst Bilder und Videos und telefonierst mit deiner Figur. Bei Candy.ai erstellst du eine eigene KI-Freundin und bekommst 18+ Bilder und Videos dazu. Welche Seiten für Bilder und Videos vorne liegen, zeigt der Vergleich der KI-Pornoseiten.

Deepfakes und fiktive Charaktere: was in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt

Die Debatte über KI-Porno dreht sich in den Medien fast nur um eines: Deepfakes. Der Deutschlandfunk beschreibt sie in seinem Dossier (Stand 25.09.2026) so: Mit KI werden real existierende Gesichter und Körper täuschend echt in pornografische Fotos oder Videos montiert. Betroffen sind echte Menschen, die nie zugestimmt haben. Mit erfundenen Figuren hat das nichts zu tun, und genau diese Grenze ist entscheidend.

Fiktive, erwachsene Figuren: erlaubt

Pornografie anzusehen ist für Erwachsene in Deutschland erlaubt. Das Strafgesetzbuch (§ 184 StGB) verbietet vor allem, sie Minderjährigen zugänglich zu machen. Das gilt auch für Bilder und Clips, die eine KI von frei erfundenen, erwachsenen Figuren erzeugt: Sie für dich selbst zu erstellen und anzuschauen, ist erlaubt.

Echte Menschen ohne Einwilligung: verboten

Ganz anders sieht es aus, sobald ein echtes Gesicht im Spiel ist. Wer sexuelle Bilder einer realen Person ohne deren Einwilligung verbreitet, verletzt ihr Recht am eigenen Bild und ihr Persönlichkeitsrecht und kann sich schon heute strafbar machen. Das bloße Herstellen solcher Fälschungen war in Deutschland laut DW (Bericht vom 07.05.2026, Stand Mai 2026) nicht strafbar. Justizministerin Stefanie Hubig hat dazu einen Gesetzentwurf vorgestellt, nach dem Herstellen und Verbreiten pornografischer Fälschungen echter Menschen mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden können sollen. Auf EU-Ebene haben sich die Unterhändler laut demselben Bericht auf ein Verbot von KI-Anwendungen geeinigt, die solche Bilder erzeugen. Es soll am 2. Dezember in Kraft treten, Mitgliedstaaten und Europäisches Parlament mussten den Kompromiss zu diesem Zeitpunkt noch formell bestätigen.

Minderjährige: strafbar, auch per KI

Sexuelle Darstellungen von Minderjährigen sind strafbar, auch wenn sie per KI erzeugt sind (§§ 184b und 184c StGB). Wie das Strafrecht KI-generierte Inhalte dieser Art erfasst, hat die Bundesregierung auf eine Anfrage im Bundestag erläutert (hib-Meldung vom 15.05.2024). Bei uns gilt deshalb: nichts, was jünger als 18 wirkt, auch nicht im Anime-Stil.

Österreich und die Schweiz

In Österreich und der Schweiz ist der Rahmen ähnlich. Erotik mit erfundenen Erwachsenen ist für Erwachsene erlaubt. Sexuelle Darstellungen Minderjähriger sind in Österreich nach § 207a StGB strafbar, in der Schweiz nach Art. 197 StGB, auch wenn sie künstlich erzeugt sind. Bilder echter Menschen ohne Einwilligung verletzen in Österreich den Bildnisschutz (§ 78 UrhG), in der Schweiz den Persönlichkeitsschutz (Art. 28 ZGB). Österreich ist EU-Mitglied, das geplante EU-Verbot würde dort also mitgelten, für die Schweiz als Nicht-EU-Land gilt es nicht direkt.

Diese Übersicht ist eine allgemeine Einordnung und kein Rechtsrat. Für den Alltag reicht eine einfache Regel: erfundene Figuren, nur Erwachsene, keine Fotos echter Menschen als Vorlage. Welche Inhalte wir grundsätzlich nicht aufnehmen, steht in unseren Inhaltsrichtlinien, was beim Jugendschutz gilt, auf der Seite Jugendschutz.

KI-Pornos selbst erstellen: so holst du mehr raus

Konkret statt allgemein. „Blonde Frau“ bringt ein beliebiges Bild. „Erwachsene Frau mit blonden Locken, rotes Kleid, Hotelzimmer, warmes Abendlicht“ bringt deine Szene. Je genauer du Ort, Licht und Stimmung beschreibst, desto näher kommt das Ergebnis an deine Vorstellung.

Erst Bild, dann Clip. Wenn dir eine Figur auf dem Bild gefällt, lass sie danach in Bewegung setzen. Laut Anbieter bekommst du bei GeneratePorn.ai Clips mit 5 oder 7 Sekunden, bei Xotic bis 30 Sekunden mit Ton, bei ourdream.ai und Swipey bis 60 Sekunden.

Gratis-Stufe nutzen. GeneratePorn.ai gibt dir laut Anbieter 2 Bilder kostenlos, Candy.ai 5 Nachrichten und 1 Bild, Xotic 5 Nachrichten am Tag und einen eigenen Charakter. So findest du deinen Stil, bevor du Geld ausgibst. ourdream.ai hat laut Hilfecenter keine Gratis-Coins.

Privat bleibt privat. Bei GeneratePorn.ai landen deine Werke laut Anbieter in einer privaten Galerie und werden nach 12 Stunden gelöscht. Wenn du etwas behalten willst, speichere es rechtzeitig.

Nur erfundene Figuren. Lade keine Fotos echter Menschen hoch, auch nicht von dir bekannten Personen. Alles, was du brauchst, kann die KI frei erfinden.

Woran du seriöse Dienste erkennst

Ein guter KI-Dienst sagt dir offen, wer dahintersteht, was es kostet und wie die Zahlung auf deinem Kontoauszug erscheint. Diese Angaben haben wir am 11.10.2026 bei den Anbietern gelesen:

  • Betreiber mit Namen und Sitz: Candy.ai nennt in den AGB die EverAI Limited mit Sitz in Malta, ourdream.ai die Dream Studio USA, Inc. aus Delaware, Swipey die INVAI LTD aus Zypern, Xotic die Xotic Tech OU aus Estland.
  • Klare Preise: GeneratePorn.ai verkauft Coin-Pakete ab 4,99 $ ohne Abo, Candy.ai Premium ab 9,99 € im ersten Monat, Swipey Premium für 7,99 $ im Monat.
  • Diskrete Abrechnung: Bei Candy.ai steht laut Anbieter „EverAI“ auf dem Kontoauszug. Mit Krypto zahlst du unter anderem bei GeneratePorn.ai, Candy.ai, ourdream.ai und Swipey.
  • Deutsche Oberfläche: GeneratePorn.ai, Candy.ai und ourdream.ai gibt es laut Anbieter auf Deutsch, Swipey auf Englisch, Xotic auf Englisch und Französisch.

Wie wir Angaben lesen und datieren, erklärt unsere Methodik. Die Tabelle unten zeigt die wichtigsten Dienste mit Preis und Datum, den kompletten Vergleich findest du im KI-Vergleich.

Die DiensteStand: Oktober 2026

Die wichtigsten Dienste

Anbieter Typ Preis ab Mehr
GeneratePorn.aiGeneratePorn.ai Bilder · Video 4,99 $ einmaligPreis geprüft am 11.10.2026 Zum KI-Vergleich
ourdream.aiourdream.ai Bilder · Video · Chat · KI-Freundin 19,99 $ pro MonatPreis geprüft am 11.10.2026 Zum KI-Vergleich
Candy.aiCandy.ai Chat · KI-Freundin · Bilder 8,99 € pro MonatPreis geprüft am 11.10.2026 Zum Check
SwipeySwipey Chat · KI-Freundin · Video 7,99 $ pro MonatPreis geprüft am 11.10.2026 Zum KI-Vergleich
XoticXotic Bilder · Chat 24,99 € pro MonatPreis geprüft am 11.10.2026 Zum KI-Vergleich

Seitlich wischen

Preise in der Währung des Anbieters, nicht umgerechnet. „Nicht geprüft“ heißt: Der Anbieter veröffentlicht die Angabe nicht, oder wir haben sie noch nicht gelesen.

Häufige Fragen

Ist KI-Porno legal?

Für Erwachsene ja, solange die Figuren frei erfunden und erwachsen sind. Pornografie anzusehen und für dich selbst zu erstellen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz erlaubt. Sexuelle Darstellungen von Minderjährigen sind strafbar, auch wenn sie per KI erzeugt sind, und wer sexuelle Bilder einer echten Person ohne Einwilligung verbreitet, verletzt deren Rechte und kann sich strafbar machen. Das ist eine allgemeine Einordnung, kein Rechtsrat.

Was ist der Unterschied zu Deepfakes?

Ein Deepfake nimmt das Gesicht oder den Körper eines echten Menschen und montiert es per KI in ein Bild oder Video. KI-Porno mit fiktiven Charakteren erfindet die Figur dagegen komplett neu: Es gibt keine reale Person, deren Rechte verletzt werden. Deshalb listen wir nur Dienste für erfundene Figuren und keine Deepfakes.

Kann ich KI-Pornos selbst erstellen?

Ja, mit einem Generator wie GeneratePorn.ai beschreibst du eine erfundene, erwachsene Figur und bekommst ein Bild, ein Fotoset oder einen kurzen Clip. Laut Anbieter sind dort 2 Bilder kostenlos, danach zahlst du mit Coins ab 4,99 $ (Stand 11.10.2026). Tabu sind Fotos echter Menschen als Vorlage.

Welche Dienste sind seriös?

Achte auf ein Impressum oder AGB mit Firmenname und Sitz, auf klare Preise und auf einen Hinweis, wie die Zahlung auf dem Kontoauszug erscheint. Candy.ai nennt in den AGB die EverAI Limited aus Malta, My Dream Companion die Miracle AI UG aus Berlin, GeneratePorn.ai die LUST INNOVATION LTD mit irischer Rechtswahl. Wir nehmen nur Dienste auf, die sich an erfundene, erwachsene Figuren richten.

Ist KI-Porno in Österreich und der Schweiz erlaubt?

Für Erwachsene und mit erfundenen Figuren ja, der Rahmen ist ähnlich wie in Deutschland. In Österreich sind sexuelle Darstellungen Minderjähriger nach § 207a StGB strafbar, in der Schweiz nach Art. 197 StGB. Bilder echter Menschen ohne Einwilligung verletzen in beiden Ländern deren Persönlichkeitsrechte.

Fazit

Erfundene Figuren, echte Lust

Alle Dienste, ihre Preise und Gratis-Stufen stehen nebeneinander im KI-Vergleich: Generatoren für Bilder und Clips, Sexchats und KI-Freundinnen.